Ein gemeinsames Dialogprojekt zum Wandel der Arbeitswelt des Progressiven Zentrums und der Friedrich-Ebert-Stiftung


Aktuelles

Blog DenkraumArbeit: Neue Ideen zur Arbeitswelt Ein Beitrag von Ursula Bazant
2 August 2016 |

Arbeitswelt 4.0, Auflösung traditioneller Arbeitsverhältnisse, Digitalisierung, Veränderung der Geschlechterrollen, Prekarisierung, Crowdworking – die Veränderungen in der Arbeitswelt sind unübersehbar. Viel wird darüber diskutiert, aber noch ist unklar, wie aus einer sozialpolitischen Perspektive mit diesem Umwälzungen umgegangen werden soll. Der DenkraumArbeit versucht hier neue Wege im Nachdenken über Lösungen zu gehen und macht konkrete Vorschläge, wie eine solidarische Politik für die Arbeitswelt in Zukunft aussehen könnte.




Blog Eine Wahlarbeitszeit erhöht die Freiheit Nils Heisterhagen in seiner Kolumne auf The European
24 Juni 2016 |

Die Zeiten ändern sich. Die Digitalisierung ändert viel. Die Arbeitszeitpolitik muss sich daher auch ändern! Eine Wahlarbeitszeit ist dafür eine diskussionswürdige Idee




Blog Für eine gerechte Arbeitszeitpolitik! Ein Beitrag von Katharina Oerder
18 Mai 2016 |
Photo: HC Plambeck

Die Gestaltung von Arbeitszeit ist ein entscheidendes Element moderner Gesellschaftspolitik. Die meisten Menschen wünschen sich mehr Zeit für Familie, Freunde, Hobbys und mehr Flexibilität in der Gestaltung ihres Alltags. Gerade im Rahmen der Digitalisierungsdebatte wird Arbeitszeitgestaltung immer wichtiger. Arbeitszeit wird vielfältiger und komplexer diskutiert als noch in den 1980iger Jahren. Wo es früher um eine 35-Stunden-Woche und „Samstags gehört Vati mir“ ging, stehen nun Fragen von Geschlechtergerechtigkeit, Lebensqualität, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Zeit für Weiterbildung und Pflege, Gesunderhaltung und Selbstbestimmung im Vordergrund. Kurzum: die neue arbeitszeitpolitische Debatte umfasst eine ganze Gesellschaft, mit unterschiedlichen Zeitanforderungen an verschiedene Lebensphasen.




Blog Lebenslanges Lernen 3.0 oder Wo ist die neue Erzählung und Praxis der Weiterbildung? Ein Beitrag von Bernd Käpplinger
20 April 2016 |
Photo: Ines Schiller

Seit rund 20 Jahren hören wir von OECD, EU, nationalen Regierungen, vielen Parteien und Wirtschaftsverbänden einmütig eine nahezu identische Erzählung: »In Europa ist die wissensbasierten Gesellschaft und Wirtschaft entstanden. Mehr als jemals zuvor sind der Zugang zu aktuellen Informationen und Wissen sowie die Motivation und Befähigung zur intelligenten Nutzung dieser Ressourcen – zum eigenen Wohl und zu dem der Gemeinschaft – der Schlüssel zur Stärkung von Europas Wettbewerbsfähigkeit und zur Verbesserung von Beschäftigungsfähigkeit und Anpassungsfähigkeit der Arbeitskräfte« (EU-Memorandum zum lebenslangen Lernen 2000, S. 5).




Veranstaltung Podiumsdiskussion zu Arbeit 4.0 mit Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles in Schwerin
Datum der Veranstaltung: 18 Februar 2016 | Berlin
Photo: BMAS/Knoll / regierung-mv.de / DPZ

Die Digitalisierung bringt nicht nur neue Formen der Wertschöpfung und völlig neue Geschäftsmodelle hervor, sondern ändert letztlich unser Wirtschaftssystem sowie unsere Arbeits- und Lebenswelt grundlegend. Auf der Veranstaltung des Landesbüros der Friedrich-Ebert-Stiftung diskutierten am 18. Februar 2016 Andrea Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales, und Birgit Hesse, Landesministerin für Arbeit und Soziales in MV. Rund 100 geladene Gäste tauschten sich im Schloss Schwerin über Herausforderungen und Chancen von Arbeit 4.0 aus. Moderiert wurde die Runde von Dominic Schwickert, Geschäftsführer des Progressiven Zentrums und Mitinitiator des DenkraumArbeit.




Blog Wie kann eine „Soziale Innovationspolitik“ aussehen? Vorschläge aus der Projektgruppe #NeueErfolge der SPD-Bundestagsfraktion
16 Februar 2016 |

Die Projektgruppe der SPD-Bundestagsfraktion #NeueErfolge – Vorsprung durch Innovation hat ihr zweites Dialogpapier veröffentlicht. In einem breit angelegten Dialog mit Fachleuten, Organisationen sowie Bürgerinnen und Bürgern sollen darin Lösungen für die Herausforderungen von morgen erarbeitet werden.

Das Papier entstand im Rahmen des „Projekt Zukunft #NeueGerechtigkeit“, in dem bis zum Sommer 2016 an sechs verschiedenen Themen gearbeitet wird. Ziel ist es Konzepte mit konkreten Maßnahmen für die zukünftigen Herausforderungen unserer Gesellschaft zu formulieren und diese unmittelbar in die parlamentarische Arbeit der Fraktion einfließen zu lassen.


Hier finden Sie weitere Informationen zu dem Projekt und Beteiligungsmöglichkeiten.




Blog Im Dickicht des deutschen Weiterbildungssystems Ein Kommentar von Philipp Stiel
3 Februar 2016 |

Was unverständlich ist, bleibt denen vorbehalten, die sich Hilfe leisten können oder sich aufgrund ihrer Qualifikation dennoch zurecht finden. Das gilt für das Steuersystem ebenso wie für die Weiterbildung.




Blog Mitbestimmung 4.0 – Der Wandel der Arbeitswelt als Chance für mehr Beteiligung Ein Beitrag von Katharina Oerder
5 Januar 2016 |
Photo: HC Plambeck

Automatisierung und Digitalisierung verändern Arbeit und Leben rasant. Die digitale Revolution schafft neue Märkte und Produkte, Arbeitsweisen wie bspw. Crowd- und Clickworking und Arbeitszeitmodelle für Beschäftigte und Unternehmen. Die wachsende Vernetzung und zunehmende Kooperation von Mensch und Maschine ändert nicht nur die Art und Weise wie wir produzieren, sondern schafft auch völlig neue Produkte und Dienstleistungen. Diese Veränderungen lassen neue Ansprüche an Arbeit entstehen. Diese neue Arbeitswelt wird häufig als Arbeit 4.0 beschrieben, als begriffliche Anlehnung an Industrie 4.0, die Vorreiterbranche der Digitalisierung. Neben neuen Chancen für selbstbestimmtes Arbeiten und Autonomie wird dieser Trend von vielen auch mit Sorgen und Skepsis begleitet. Bleiben alle Arbeitsplätze erhalten? Wie schützen wir uns vor Datenkraken oder weiterer Arbeitsverdichtung? Diesen und anderen arbeitsrechtlichen Fragen und Fragen der Bedingungen von Arbeit sehen sich besonders Gewerkschaften und Betriebsräte ausgesetzt.




Veranstaltung „Nahles‘ neue Arbeitswelt“ ZEIT Online berichtet über die DenkraumArbeit-Fachdiskussion am 17. November
Datum der Veranstaltung: 17 November 2015 | Berlin
Photo: www.mark-bollhorst.de

Am 17. November veröffentlichte der DenkraumArbeit seine Ergebnisse in Form der 10 Müggelseer Thesen und diskutierte sie mit Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles und Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig.




Veranstaltung Arbeit – Leben – Fortschritt: Progressive Ideen für die Arbeitswelt von morgen Fachdiskussion des DenkraumArbeit mit Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles und Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig
Datum der Veranstaltung: 17 November 2015 | Berlin
Photo: Susie Knoll/ SPD (l.) - BMAS (r.)

Am 17. November fand in den Räumlichkeiten der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin die Fachdiskussion des DenkraumArbeit statt. Anlass der Veranstaltung ist die Präsentation der 10 Müggelseer Thesen des DenkraumArbeit, die vorgestellt und anschließend gemeinsam mit Andrea Nahles, Bundesministerin für Arbeit und Soziales, sowie Manuela Schwesig, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, diskutiert wurden.




Blog Ergebnisse des DenkraumArbeit veröffentlicht Zweijähriger Dialogprozess zur Zukunft der Arbeit
16 November 2015 |
Photo: www.mark-bollhorst.de

Über zwei Jahre lang diskutierten Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Praxis und Politik über Fragen der Gestaltung einer progressiven Arbeitspolitik, nun wurden erste Ergebnisse veröffentlicht.




Blog Plattformökonomie – Mehr Risiko als Chance? Werner Eichhorst
11 November 2015 |

Welche Auswirkungen haben digitale Plattformen auf die Zukunft der Arbeit und welche Regeln sind in diesem Bereich sinnvoll? Werner Eichhorst, Direktor im Bereich Arbeitsmarktpolitik Europa des Forschungsinstituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) und Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat des Progressiven Zentrums, hat als Teilnehmer des Projekts DenkraumArbeit einige grundlegende Gedanken zu Risiken und Chancen der Plattformökonomie verfasst.




Blog Nachdenken über Arbeit – eine feministische Perspektive Ein Beitrag von Elisabeth Stiefel
5 November 2015 |
Photo: uschi dreiucker / pixelio.de

Die bevorstehende 4. industrielle Revolution gibt dem Nachdenken über Arbeit neuen Auftrieb. Eines ist gewiss: Während schon heute fast ein Viertel der industriellen Wertschöpfung voll- oder hochautomatisiert erfolgt, beinhaltet die fortschreitende Digitalisierung der Produktion ein Potential von Einsparung menschlicher Arbeit, dessen Ausmaß erst in Umrissen erkennbar ist.




Blog “Wir stehen vor einer großen Transformation” Gespräch mit Wolfgang Schroeder und Detlef Wetzel in der Berliner Republik
27 Oktober 2015 |
Photo: IG Metall

Der IG Metall-Vorsitzende Detlef Wetzel hat sich auf die “Zukunftsreise” gemacht und überall in Deutschland mit Beschäftigten, Betriebsräten, Managern und Wissenschaftlern gesprochen. Was hat er über die Herausforderungen für die Arbeitswelt von morgen gelernt? Im Gespräch mit Wolfgang Schroeder zieht Wetzel Bilanz. Wir präsentieren hier einen Auszug aus Wetzels neuem Buch “Arbeit 4.0″




Blog Arbeit ohne festen Arbeitsplatz Ein Interview in der Computerwoche mit Ulrich Klotz
19 Oktober 2015 |
Photo: Peter A / pixelio.de

Im Wettbewerb von morgen zählen gute Ideen und kreative Köpfe. Beide können sich in hierarchisch organisierten Firmen wenig entfalten, sagt der Informatiker und Arbeitswissenschaftler Ulrich Klotz.




Blog Weiterbildung 4.0 Ein Auszug aus dem neuen Buch Arbeit 4.0 von Detlef Wetzel: Gespräch mit Bernd Käpplinger, Themenpate der Arbeitsgruppe "Qualifizierung und Weiterbildung"
15 Oktober 2015 |
Photo: Ines Schiller

Detlef Wetzel interviewt Bernd Käpplinger




Blog Von Selbstwirksamkeitsgefühl und neuer Arbeit ffluid-Interview mit Dr. Max Neufeind
6 September 2015 |

Technik ist kein Selbstzweck, denn wenn das Soziale nicht Schritt halten kann, entgleitet die Technik den Menschen. Im Interview mit Jörn Hendrik Ast von ffluid – fast forward concepts spricht Policy Fellow Dr. Max Neufeind über die Arbeit der Zukunft und darüber, wie wichtig Selbstwirksamkeit ist. Also das Gefühl, die eigene Identität durch das zu bestätigen, was man tut.

Jene Selbstwirksamkeit sei gleichzeitig die Voraussetzung für wirkliche Innovation, für Risikobereitschaft der Menschen. Diese zu vermitteln bedürfe mehr als Wochenendworkshops zur Selbstoptimierung. Nötig sei viel mehr eine Innovation des Sozialen:

„Der technologische Wandel wird uns nicht gelingen, wenn wir nicht das Soziale im gleichen Maße innovieren“

Dr. Max Neufeind

Hier gibt es das Interview zum Nachhören.




Blog Gute Arbeit und soziale Gerechtigkeit im 21. Jahrhundert 2015 | Wolfgang Schroeder / Claudia Bogedan (Hrsg.)
13 Juli 2015 |

Wirtschaft und Arbeitswelt befinden sich in einem epochalen Umbruch. Der digitale Wandel erfordert progressive Strategien, um die Stärken des deutschen Modells von Demokratie und Sozialpartnerschaft weiterzuentwickeln.

Der von Claudia Bogedan und unserem wissenschaftlichen Beirat Wolfgang Schroeder herausgegebene Band “Gute Arbeit und soziale Gerechtigkeit im 21. Jahrhundert” liefert Impulse für die Debatte um die Zukunft der Arbeitswelt. Neben Wolfgang Schroeder haben auch unsere Policy Fellows Max Neufeind und Nils Heisterhagen anregende Gedanken formuliert.

Das Buch ist im gut sortierten Buchhandel verfügbar und kann außerdem direkt bei edition sigma bestellt werden: http://tinyurl.com/ohjf9oz




Veranstaltung Auf dem Weg zu „10 Müggelseer Thesen“ für eine progressive Arbeitspolitik Sommerklausur des DenkraumArbeit am Pichelssee
Datum der Veranstaltung: 19 Juni 2015 - 20 Juni 2015 | Berlin
Photo: www.mark-bollhorst.de

Vom 19. bis 20. Juni 2015 fand die Sommerklausur des DenkraumArbeit am Pichelssee in Berlin statt. Aufbauend auf der Auftaktklausur im Mai 2014 am Müggelsee sowie auf der Fachtagung „Arbeit 2017plus“ im Dezember 2014 war es das Ziel, die bisherigen Ergebnisse der vier Arbeitsgruppen zu diskutieren und zusammenzuführen:

  • Arbeitszeitpolitik
  • Zukunft der Arbeit im digitalen Wandel
  • Arbeitsmarkt, Einkommen, Soziale Sicherung
  • Qualifizierung & Weiterbildung

Die von den Arbeitsgruppen präsentierten Impulspapiere zeigen Handlungsoptionen für eine progressive Arbeitspolitik auf, die schlüssige Antworten auf gesellschaftliche Herausforderungen liefern sollen. In verschiedenen Arbeitsphasen und unterschiedlichen Kleingruppen wurden Stärken und Schwächen der Papiere reflektiert und Schnittstellen zwischen den Themenfeldern herausgearbeitet. Weitergehende Impulse lieferten dabei u.a.:

  • Kathleen Thelen
    (Professorin für Politikwissenschaft am MIT)
  • Armin Schild
    (Leiter des IG Metall Bezirks Mitte, Frankfurt/Main)
  • Birte Huizing
    (Referentin im SPD-Parteivorstand, verantwortlich für #digitalLeben)
  • Oliver Kaczmarek, MdB
    (Projektleiter der AG „#NeueChancen – Wertschätzung für Bildung“ im “Projekt Zukunft: #NeueGerechtigkeit” der SPD-Bundestagsfraktion)
  • Petra Mackroth
    (Abteilungsleiterin Familie im Bundesministerium für Familie, Senioren,  Frauen und Jugend)
  • Benjamin Mikfeld
    (Leiter Grundsatzfragen im Bundesministerium für Arbeit und Soziales)
  • Katharina Heuer
    (Vorsitzende der Geschäftsführung der Deutschen Gesellschaft für Personalführung)
  • Wolfgang Schroeder
    (Abteilungsleiter Grundsatz bei der IG Metall)

Der intensive Austausch zwischen den eingeladenen Gästen und den Mitgliedern der Arbeitsgruppen wird den DenkraumArbeit inhaltlich weiter voranbringen. Im Herbst dieses Jahres sollen die Ergebnisse in Form von “10 Müggelseer Thesen“ unter MinisterInnen-Beteiligung einer breiten Öffentlichkeit präsentiert werden.


 

Hier können Sie das Programm herunterladen.

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Blog Wachstum durch Umverteilung Gastbeitrag von Nils Heisterhagen auf Carta
27 Mai 2015 |
Photo: Matthew Hull

Dass Umverteilung gerecht ist und auch gut für das Wachstum sein kann, begründet Junior Policy Fellow Nils Heisterhagen in seinem Beitrag für das Online-Debattenmagazin Carta. Er fordert eine Kultur der Chance für jeden.




Blog Politik für die Heldinnen und Helden des Alltags Ein Beitrag von Peer-Oliver Villwock, Sven Rahner, Andrä Gärber und Dominic Schwickert
23 Mai 2015 |

Die Autoren stehen stellvertretend für rund 100 Personen, die seit mehr als einem Jahr ein gerechtes und zeitgemäßes progressives Leitbild von Arbeit diskutieren. Als Initiatoren des “DenkraumArbeit” sehen sie die Notwendigkeit eines besonderen Fokus auf die Heldinnen und Helden des Alltags, die mit einem zunehmend verdichteten Leben konfrontiert sind.




Veranstaltung Neues Europa, neue Arbeitswelt – wie, wann und wo passiert das Paneldiskussion mit Dr. Max Neufeind auf der re:publica 2015
Datum der Veranstaltung: 6 Mai 2015 | Berlin

“Im Zuge der Digitalisierung reden wir endlich wieder über die Zukunft der Arbeit”, stellte Policy Fellow Dr. Max Neufeind auf einer Panel-Diskussion fest. Gemeinsam mit Dr. Thorsten Hübschen, Richard Gutjahr, Catharina Bruns, Fabian Sixtus Körner und Anna Kaiser gab es am 6. Mai auf der re:publica einen angeregten Austausch über die Arbeitswelt von heute und morgen.




Blog Arbeit 4.0 braucht Bildung 4.0 Antje Draheim und Andreas Crimmann
30 April 2015 |
Photo: www.stephan-roehl.de / Creative Commons BY-SA 3.0

Der digitale Darwinismus erfordert eine echte Bildungsrevolution. Menschen konkurrieren zunehmend mit künstlichen-intelligenten Systemen um Arbeitsplätze und –aufgaben. Bildung und soziale Kompetenzen werden entscheiden, wie das „race against the machine“ ausgeht.




Blog Wissen ist Freiheit Gastbeitrag von Nils Heisterhagen im Debattenmagazin The European
28 April 2015 |
Photo: Rainer Sturm / pixelio.de

Nils Heisterhagen plädiert im Debattenmagazin The European für mehr Investitionen in Bildung. Denn nur so könne die deutsche industrielle Wissensgesellschaft wachsen. Zudem konstatiert er, dass gute Bildung eine Voraussetzung für die Freiheit des Menschen ist. Lesen Sie hier das Plädoyer des DenkraumArbeit Mitglieds.




Veranstaltung Weiterbildung auf die politische Agenda!
Datum der Veranstaltung: 22 April 2015 | Berlin

Am 22. April traf sich die Arbeitsgruppe Weiterbildung und Qualifizierung des DenkraumArbeit – eines vom Progressiven Zentrum und der Friedrich-Ebert-Stiftung initiierten Dialogprozesses – und diskutierte mit Antje Draheim vom Sozialministerium Mecklenburg-Vorpommern und Josef Mikschl von der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Schleswig-Holstein.




Blog Schöne neue Arbeitsteilung Gastbeitrag von Sandra Reuse in der Wirtschaftswoche
17 April 2015 |
Photo: S. Hofschlaeger / pixelio.de

Roboter und intelligente Algorithmen machen bald viele unserer Arbeitsplätze überflüssig, heißt es. In diesem Zusammenhang fällt häufig das Stichwort „Industrie 4.0“. Doch sollten wir weniger auf die Zukunft des produzierenden Gewerbes schauen als vielmehr auf die Gegenwart des Dienstleistungssektors, meint Autorin Sandra Reuse. Dort werde in der Tat immer häufiger bezahlte menschliche Arbeit ersetzt – durch die unbezahlte des Kunden. Ein Plädoyer für die kritischere Betrachtung einer Marktentwicklung.




Blog Es braucht eine Agenda für die Industrie 4.0 Gastbeitrag von Nils Heisterhagen auf Carta
15 April 2015 |
Photo: Rainer Sturm / pixelio.de

Industrie 4.0 war schlichtweg das Thema der diesjährigen Hannover Messe. In seinem Beitrag für das Online-Debattenmagazin Carta fordert Junior Policy Fellow Nils Heisterhagen eine politische Agenda für die neue Industriewende. Vor allem müssten nun die sozialen Fragen der Industrie 4.0 gestellt und beantwortet werden.




Veranstaltung “Deutschland braucht eine eigene Digitalisierungskultur”
Datum der Veranstaltung: 13 April 2015 | Berlin

Gemeinsam mit Thomas Sattelberger, Werner Eichhorst und Ulrich Klotz haben sich die Mitglieder der Projektgruppe zur Digitalisierung und Zukunft der Arbeit des DenkraumArbeit am 13. April 2015 im Progressiven Zentrum über Arbeit im digitalen Strukturwandels ausgetauscht.

Das Arbeitstreffen diente vor allem dem Austausch über die im Vorfeld ausgearbeiteten zehn Thesen zu Chancen, Risiken und Gestaltungoptionen der Digitalisierung. Besonderen Fokus legten die Teilnehmenden aus Politik, Sozialverbänden und Gewerkschaften auf die Themenbereiche Ausbildung und Qualifizierung in Zeiten zunehmender Digitalisierung. Deutlich wurde zudem während der angeregten Diskussion, wie wichtig die Erforschung relevanter Entwicklungen und die notwendige thematische Öffnung hin zu anderen die Digitalisierung beeinflussenden Disziplinen sind.

Am 19./20. Juni 2015 sollen im Rahmen einer Konferenz am Berliner Pichelsee die Arbeitsergebnisse aus den vier Arbeitsgruppen zusammen getragen und zu einem umfassenden Grundlagenpapier ausgearbeitet werden.


 

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Veranstaltung Instrumente für eine progressive Arbeitszeitpolitik
Datum der Veranstaltung: 11 März 2015 | Berlin

Die Arbeitsgruppe Arbeitszeitpolitik des DenkraumArbeit – ein vom Progressiven Zentrum und der Friedrich-Ebert-Stiftung initiierter Dialogprozess – traf sich am 11. März 2015 zum Gedankenaustausch mit dem Bremer Soziologen Prof. Dr. Steffen Mau in Berlin.

 

Das Schlagwort der „überforderten Generation“ ist zur Zeit in aller Munde. Flexibilisierung der Lebens- und Arbeitsverhältnisse und gewachsene Ansprüche an die eigene Tätigkeit verändern auch die Anforderungen an die Politik. Als eine von insgesamt vier Arbeitsgruppen beschäftigt sich die AG Arbeitszeitpolitik intensiv mit den aktuellen und künftigen Herausforderungen – und welche Antworten progressive Politik darauf geben kann und sollte. Aus diesem Grund ist der Meinungsaustausch über innovative Ansätze ein Gewinn für alle am Prozess beteiligten VertreterInnen aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

Bereicherte mit einem Impulsvortrag zum Konzept des „Lebenschancenkredits“ die Diskussion im DenkraumArbeit: Prof. Dr. Steffen Mau (links)

Bereicherte mit einem Impulsvortrag zum Konzept des „Lebenschancenkredits“ die Diskussion im DenkraumArbeit: Prof. Dr. Steffen Mau (links)

Prof. Dr. Steffen Mau stellte am 11. März das Konzept des sogenannten „Lebenschancenkredits“ vor: Jährlich würde seiner Vorstellung nach jeder Bürger ein zweckgebundes Guthaben zur Verfügung gestellt bekommen. Dieses Guthaben könnte angespart und individuell beispielsweise für die Finanzierung von Weiterbildung verwendet werden. Außerdem wäre es so möglich, Phasen reduzierter Arbeitszeiten – etwa für Pflege und Erziehung von Angehörigen – finanziell zu kompensieren. Mit diesem Instrument, so ist Steffen Mau überzeugt, könnten das Erwerbsleben entzerrt, die Zeitsouveränität gesteigert sowie Stress und Überarbeitung vorgebeugt werden.


 

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Veranstaltung “Arbeit 2017plus – Auf dem Weg zu einer progressiven Arbeitspolitik”
Datum der Veranstaltung: 3 Dezember 2014 | Berlin
Photo: Maren Strehlau

Am 3. Dezember 2014 fand die Fachtagung “Arbeit 2017plus – Auf dem Weg zu einer progressiven Arbeitspolitik” des DenkraumArbeit in Berlin statt. Das Projekt wird gemeinsam von der Friedrich-Ebert-Stiftung und dem Progressiven Zentrum getragen.

 

Der „DenkraumArbeit“ hat seit der Auftaktklausur im Mai 2014 auf eine beeindruckende Weise Fahrt aufgenommen: Rund 100 Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik, Gewerkschaften, Wirtschaft und Verbänden diskutieren in einem intensiven Dialogprozess Erfahrungen, Positionen und Perspektiven, um zeitgemäße Antworten auf die Herausforderungen in der modernen Arbeitswelt zu finden und Facetten eines Leitbilds „progressive Arbeitspolitik“ abzustecken.

Nach einem halben Jahr war es an der Zeit, eine erste Bilanz zu ziehen und die Zwischenergebnisse aus den vier Arbeitsgruppen „Arbeitszeitpolitik“, „Arbeitsgestaltung & Digitalisierung“, „Arbeitsmarktpolitik“ sowie „Qualifizierung und Weiterbildung“ zusammenzuführen. Die Ergebnisse wurden u.a. mit Thomas Sattelberger (ehem. Vorstand Deutsche Telekom, jetzt Themenbotschafter der INQA) und Ines Pohl (Chefredakteurin der taz) diskutiert.

Im Anschluss wagten Yasmin Fahimi (SPD-Generalsekretärin), Petra Mackroth (Leiterin der Abteilung Familie, Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend),Carola Reimann (Stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion), Wolfgang Schroeder (Abteilungsleiter Grundsatz bei der IG Metall) sowie Håkan A. Bengtsson(Vorsitzender des schwedischen Think Tanks „Arenagruppen“) in einem Kamingespräch den strategischen Blick auf 2017plus.

 

Die Ergebnissicherung der AG-Präsentationen durch Live-Visualisierung finden Sie hier.

Das Programm finden Sie hier.




Blog Industrie 4.0 ist Deutschlands Chance für die Zukunft Ein Beitrag von Nils Heisterhagen und Dominic Schwickert
10 Oktober 2014 |

Die Digitalisierung der Produktion bietet große Chancen – doch gleichzeitig sind damit auch große Ängste verbunden. Unter welchen Aspekten das Projekt ein Erfolg werden kann, und wo die Politik ins Spiel kommt.




Veranstaltung Auftaktklausur des DenkraumArbeit am Müggelsee
Datum der Veranstaltung: 16 Mai 2014 - 17 Mai 2014 | Berlin

Die Auftaktklausur des DenkraumArbeit fand am 16./17. Mai 2014 am Müggelsee statt. Dort kamen erstmals rund 60 progressive VordenkerInnen aus Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft zusammen, um programmatische Ideen zu den vier Themen „Arbeitszeitpolitik“, „Zukunft der Arbeit im digitalen Wandel“, „Arbeitsmarkt, Einkommen, Soziale Sicherung“ und „Weiterbildung & Qualifizierung“  zu entwickeln.


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Veranstaltung Die Zukunft der Arbeit – Diskurs in drei Thesen
Datum der Veranstaltung: 6 Februar 2014

Am Abend des 6.2.2014 fand an der Zeppelin Universität in Friedrichshafen, initiiert vom Progressiven Zentrum, dem Fritz-Erler-Forum Baden-Württemberg (Landesbüro der Friedrich-Ebert- Stiftung) sowie der Hochschulgruppe der Friedrich-Ebert-Stiftung an der Zeppelin Universität, ein Symposium zur Zukunft der Arbeit statt.




Blog “Eine neue Idee von Sozialpartnerschaft” Interview mit Wolfgang Schroeder
5 November 2013 |

Im Interview spricht Wolfgang Schroeder, Staatssekretär in Brandenburg und Mitglied in unserem wissenschaftlichen Beirat, über die Krise des Flächentarifs, die Erosion der Arbeitgeberverbände – und seine Ideen, was dagegen getan werden kann.




Blog Umsteigen bitte! Max Neufeind
10 Januar 2013 |

Wer die Arbeitswelt der Zukunft lebenswerter machen will, muss selbstbestimmte berufliche Umstiege stärker fördern.




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